Troja am Ende?

Troja am Ende?

Am Anfang steht das Ende. Der Tod wandert durch die Trümmer, die einmal Troja waren. Er lädt sein Publikum dazu ein, ihn auf eine Reise in die Vergangenheit zu begleiten, taucht mit ihm ein in göttliche Welten und kriegerische Szenen. In zehn Stationen, die für die zehn Jahre des trojanischen Krieges stehen, erwachen die Toten noch einmal zum Leben und berichten von dem, was an diesem Ort geschah.

In dem Stück TROJA AM ENDE? Von Göttern und Helden wird die Frage laut, ob nicht jeder Moment des Friedens nur das Warten auf einen neuen Krieg bedeutet und ob wir diesem Krieg genauso wenig entfliehen können wie die Helden vor Troja, die zum Spielball der Götter wurden.

Das Theaterstück entstand im Rahmen des Projektes JobAct® Stadtleben Stade und im Auftrag der Projektfabrik Witten gGmbh. Unter der Leitung von TLR und Hauke Horeis erarbeiteten junge Langzeitarbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren das Stück innerhalb eines halben Jahres von der Idee bis zur Premiere.

PREMIERE 17. Dezember 2014 in der Seminarturnhalle Stade

Fotos: Dorota Sliwonik