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Teresa Lucia Rosenkrantz

TLR ist freischaffende Regisseurin und Theatermacherin und lebt in Hamburg. In kollaborativen Prozessen mit diversen, altersgemischten Gruppen entwickelt sie Performances, die gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar machen, irritieren und Räume für neue Perspektiven öffnen. Zugänglichkeit versteht sie dabei nicht als nachträgliche Ergänzung, sondern als Haltung, die Konzeption, Probenprozess und Aufführung von Beginn an mitgestaltet.

Ihre feministische, transgenerationelle und intersektionale Praxis gründet auf einer kontinuierlichen fachlichen Auseinandersetzung mit struktureller Diskriminierung – vertieft durch eine Weiterbildung zur Social Justice & Diversity Trainerin sowie Masterclasses zu Aesthetics of Access bei Un-Label Köln. Seit 2018 verbindet sie zudem eine enge Zusammenarbeit mit dem Klabauter Theater und seinem inklusiven Ensemble. Aus dieser Zusammenarbeit entstand unter anderem das diskriminierungskritische Weihnachtsmärchen Das Battle der tollkühnen 13 (2023), mit künstlerisch integrierter Audiodeskription als Teil der künstlerischen Form. 2025 entwickelte sie am Thalia Theater die immersive Community-Performance Über das Sich-Fallenlassen und Liegenbleiben, in der sie die politische Dimension von Ruhe und Selbstfürsorge als widerständige Praktiken ins Zentrum stellte. Zuletzt realisierte sie in Ko-Kreation mit den Budapester Theatermacher*innen Kristóf Kelemen und Tímea Török die deutsch-ungarische Dokumentartheaterproduktion DRIVE sowie, gemeinsam mit dem von ihr mitbegründeten feministischen Performancekollektiv bright future kollektiv, das Konzeptionsvorhaben metaMorphkomplette Veränderung in Kooperation mit dem Klabauter Theater sowie der Stadtteilschule Am Hafen.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit realisiert sie langfristige vermittelnde Projekte, Workshops und Seminare an Schulen und Institutionen wie dem Thalia Theater, K3 – Zentrum für Choreographie, VHS Hamburg und der HMT Rostock und begreift Wissensvermittlung als festen Bestandteil ihrer künstlerischen Praxis.

Theater ist für sie ein Ort des Austauschs – ein Raum, in dem unterschiedlichste Menschen auf Augenhöhe zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam neue Erfahrungen und Erzählräume erschließen können.

Fotos: Meyer Originals