HEIMsuchung — eine Recherche

HEIMsuchung — eine Recherche

Die Recherche zu HEIMsuchung beginnt mit Kartons voller Bilder aus der Vergangenheit und der Faszination für das Sujet der Hysterie.

Eine geisterhafte Erscheinung, entsprungen aus dem Nichts.
Sehnsüchte, die ich bin. Störungen, die ich träume.
In drei hitzigen Nächten.

Morgen, übermorgen, überübermorgen.
Heute ist das Vergangene gegenwärtig.

Nicht-Orte, Nicht-Ereignisse, Nicht-Körper, Nicht- Ich.

Ich sehe mich da, wo ich nicht bin. Unnahbar und verletzlich.

Etwas sucht mich heim oder ich suche ein Heim, spüre die Sehnsucht nach einer Heimat. Von mir, meinem jetzigen Standort weg oder zu mir hin, vielmehr zu mir zurück. Das Vergangene wird gegenwärtig, ist aber nicht greifbar. In meiner Erinnerung anwesend, aber nicht real.

Was ist Heimat für mich?

Wenn ich meine Heimat nicht verorten kann und doch Heimat der Ort ist, an dem ich mich meiner selbst versichern kann, dann ist mein Selbst unsicher geworden.