Dates

VERMITTLUNG

NEUER START:
26.10.22 – 26.2.23
dienstags &
4 Proben-WE

 

 

 

 

 

 

ZWISCHEN KÖRPERN
Performanceprojekt

 

„Zwischen dem Körper, der (…) in meiner kindlichen Vorstellung exisitierte, und dem, der sich tatsächlich entwickelte, lagen Welten“  (Mieko Kawakami)

In Auseinandersetzung mit dem Roman „Brüste und Eier“ der japanischen Autorin Mieko Kawakami, in welchem die Autorin eindrücklich die Realitäten des weiblichen Körpers beschreibt, wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche gesellschaftlichen Konstrukte auf unsere Körper einwirken. Wie können wir über den Körper sprechen? Wie können wir das Gefühl, sich mit diesem durch die Welt zu bewegen, in Klang und Rhythmus erfahrbar machen, und die gefundenen Worte schließlich erneut in Bewegung übersetzen? Von Beginn unseres Prozesses an werden wir mit den Mitteln der kreativen Audiodeskription und mit verschiedenen Wahrnehmungsbrücken zur Performance experimentieren. Wir wollen aus mehreren Perspektiven betrachten, was es heute heißt, einen Körper zu haben und erkunden, mit welchen künstlerischen Strategien wir Widerstand leisten können gegen allzu starre Festschreibungen.

Das Projekt ist offen für alle und richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderung. Eine Kooperation des Thalia Treffpunkt am Thalia Theater und der Hamburger Volkshochschule.

PROJEKTE         

Premiere
4.11.22, 18 Uhr
im Fundus Theater

 

 

 

 

 

 

 

 

AUF MICH GESTELLT
Hänsel und Gretl auf der Spur
 
Theaterstück für alle ab 8 Jahren

 

In Familien wird geteilt. Erwachsene und Kinder teilen sich den Raum, das Essen … teilen sich Aufgaben und Verantwortung, teilen sich auch Ängste … teilen sich mit. Wie geschieht das? Und wenn ein Teil der Familie überfordert ist oder Angst hat, wie teilt sich das den anderen mit? Und wie verteilt es sich in der Folge auf die anderen?
In »Auf mich gestellt – Hänsel und Gretl auf der Spur« untersuchen wir diese Fragen gemeinsam mit unserem Publikum. Mit dem Grimm‘schen Märchenstoff als Richtschnur, begeben wir uns gemeinsam in den Märchenwald, beobachten, wie die Not der Eltern die Kinder dazu bringt, Aufgaben zu schultern, die eigentlich nicht die ihren sind, wie Überforderung wächst und wie ungeahnte Kräfte entstehen, wenn man füreinander da ist.

Eine Geschichte zwischen Hoffen und Bangen, Wachen und Träumen, Einsamkeit und Ge­meinsamkeit. Und wir sind alle mittendrin …

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung.